Im Sommer 2026 haben wir einen Roadtrip durch Westeuropa unternommen. Wir nahmen die Fähre von Gran Canaria nach Huelva und unsere Reise führte uns als erstes durch Portugal. Anschließend entdeckten wir die spanische Nordküste.
Im Folgenden möchten wir unsere Abenteuer in Nordspanien teilen.
Caldas de Lobios
In dem kleinen Ort Os Baños befindet sich eine herrliche Thermalquelle. Es gibt ein sehr heißes Becken, um die 45°C und direkt daneben einen Fluss zum Abkühlen. Je nachdem wo man sich im Fluss befindet ist es kühler oder wärmer. Wir haben einen herrlichen Nachmittag dort verbracht. Es gibt sogar einen Spielplatz und viele Schattenplätze neben dem Fluss.

Ourense
Ourense ist eine Thermalstadt in Galizien, im Norden von Spanien. Die Stadt liegt am Fluss Miño und wird auch die Stadt des Wassers genannt. Zu Zeiten der Römer war der Fluss eine Goldgrube, heute gibt es zwar kein Gold mehr, jedoch wertvolle Gewässer, die Thermalquellen. Überall in der Stadt sprudelt das warme Wasser aus den Quellen. Die bekannteste ist die Quelle As Burgas.

Die Stadt hat, mit ihren Kirchen und dem Praza de España einen herrlichen Hauptplatz.


Viele Gassen führen durch die malerische Altstadt mit kleinen Geschäften, Bars und Restaurants.

Wir haben in unmittelbarer Nähe zur Altstadt auch zwei schöne Spielplätze entdeckt.


Ein Highlight in Ourense sind die Schwimmbecken, gefüllt mit heißem Thermalwasser von Outariz e Canedo. Die Becken haben unterschiedliche Temperaturen und werden sogar von zwei Rettungsschwimmern beaufsichtigt. Leider dürfen Kinder erst ab 11 Jahren auf das Gelände, sodass für uns ein Besuch leider nicht möglich war.

Santiago de Compostela
Santiago de Compostela ist die Hauptstadt der Region Galizien und besonders bekannt als Endpunkt des Jakobsweges, einen Pilgerweg. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Kathedrale im Zentrum der Altstadt. Dort sollen die Überreste des Apostels Jakobus vergraben sein. Die Kathedrale wurde 1211 eingeweiht.

Das Zentrum der Altstadt ist umgeben von mittelalterlichen Stadtmauern. In der Altstadt gibt es viele Souvenirshops, in denen es überall die bekannte Jabkobsmuschel zu kaufen gibt.

Viele Pilger sieht man in Santiago de Compostela, ist es doch das Ende des Jakobsweges.

Einen sehr schönen Spielplatz haben wir im Parque Alameda gefunden. Dort gibt es verschiedene Spielhäuser, ein großes Kletterhaus mit Rutsche, mehrere Schaukeln und ganz viel Platz zum Toben.

Foz
Wir haben einen schönen Nachmittag am Strand in der Bucht des Ría de Foz verbracht.

Es lässt sich wunderbar an den Stränden entlang schlendern und wir hatten einen schönen Ausblick auf die kleine Stadt Foz.

Direkt an unserem Camper Stellplatz an der Praia da Angüieira befand sich auch ein kleiner Spielplatz und wir hatten einen herrlichen Ausblick auf das Meer.

Praia As Catedrais
Die wilde Atlantikküste in Nordspanien überzeugt mit ihren schroffen Felsen und den steilen Klippen. Es gibt viele verschiedene Strände, die zum Baden einladen. Wir haben uns für einen bekannten Strand entschieden, den Praia As Catedrais.

Oberhalb des Strandes gibt es einen Boardwalk, an dem man wunderbar entlang schlendern kann. Die Ausblicke auf die Steilkünste sind grandios. Vor Ort gibt es auch ein Café zum Einkehren.

Cabo Vidío
Wir sind weiter östlich gefahren und haben uns den Leuchtturm am Cabo Vidío angesehen. Die kurze, aussichtsreiche Wanderung war perfekt um einen weiteren grandiosen Eindruck der steilen und wilden Atlantikküste zu erlangen.

Villaviciosa
Wir haben eine Nacht in dem kleinen Ort Villaviciosa verbracht. Im Parque de la Barquerina befindet sich ein schöner Spielplatz mit Klettergerüst, Wippe, Zipline und mehreren Schaukeln. Desweiteren gibt es einen Fußballplatz und viel Platz zum Sport machen.

San Vicente de la Barquera
Der kleine Küstenort San Vicente de la Barquera ist ein altes Fischerdorf. Der kleine Ort gehört zu den malerischsten Orten in Kantabrien. Sein alter Ortskern auf dem Burgberg, die wunderschönen Strände und bei klarer Sicht die Aussicht auf das Gebirge „Picos de Europa“ ziehen Touristen an.

Der Ortskern auf dem Burgberg gehört seit 1987 zum Kulturgut Kantabriens. Besonders beeindruckend sind die Burg, die alte Stadtmauer und die Kirche Santa María de los Ángeles aus dem 13. Jahrhundert.

Die Promenade mit dem Ausblick auf das Meer, die Strände und der Hafen, sind ebenfalls sehr reizvoll.

Im Parque Avenida Miramar gibt es einen herrlichen Spielplatz mit einem Piratenschiff, einer Burg, einem Geschicklichkeitsparcours, einem Klettergerüst, einer Nestschaukel und Wackeltieren.

Bermeo
Unweit von Gaztelugatxe befindet sich der Ort Bermeo. Wir haben eine Nacht dort verbracht und haben an der Straße Adubidxe Kalea einen Spielplatz mit Klettergerüst und Riesenrutsche entdeckt.

Gaztelugatxe
Die Felsenburg Gaztelugatxe ist ein Besuchermagnet im Baskenland. Der Name ist Baskisch und geht zurück auf das Wort „gaztelu“ (Burg) und „gatxe“ (Fels).

Um dorthin wandern zu dürfen benötigt man ein kostenloses Zugangsticket für die Sommermonate und an Wochenenden. Sollte man keines buchen können, weil diese schon Wochen im Voraus ausgebucht sein können, ist es möglich vor dem Ticketkontrolleur den Eingang zu passieren. Dies haben auch wir gemacht und konnten in den frühen Morgenstunden die Felsenburg nahezu allein genießen.

Am höchsten Punkt der kleinen Insel steht das ehemalige Kloster San Juan de Gaztelugatxe. Die Insel ist mit einer Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Um das ehemalige Kloster zu erreichen, müssen 241 Stufen überwunden werden. Das Kloster wurde schon 1053 gestiftet und diente im 12. und 13. Jahrhundert den Templern als Rückzugsort.

Die Ausblicke von der Ferne auf die Felsenburg sind grandios, ebenso die Aussicht auf den Atlantik.

Azpeitia
Der kleine Ort Azpeitia hat einen wunderschönen Spielplatz im Izarraiz Atea Park. Dort gibt es eine lange Rutsche am Hang, einen kleinen Spielplatz und das Highlight ist der Wasserspielplatz.

Für Camper bietet die Gemeinde sogar einen gratis Stellplatz an, welcher direkt am Wald, mit herrlichem Blick auf die Berge, liegt. Auch hier gibt es einen schönen Waldspielplatz.

Nachdem wir den Norden von Spanien erkundet haben, sind wir an der französischen Atlantikküste weiter gefahren und haben die Bretagne erkundet.
Auf unserer Rückreise von Irland in den Süden von Spanien, sind wir an folgenden schönen Orten vorbei gekommen und haben Neues erkundet.
Maestu
In Maestu haben wir eine Pause an einem wunderschönen Spielplatz im Ortszentrum gemacht. Ein großer Holzmähdrescher lädt zum Klettern und Spielen ein. Es gibt zudem noch eine Rutsche, ein Trampolin, eine Schaukel und eine Boulderwand.
Der kleine Ort ist auch sehr schön und wir schlenderten durch die Gassen.
Lodosa
In der kleinen Stadt Lodosa in Navarra haben wir eine Nacht verbracht und am nächsten Tag einen schönen Spielplatz in der Calle Medianil entdeckt. Auf dem Spielplatz gibt es mehrere Rutschen, Schaukeln und zwei Klettergerüste. Zudem ist er schattig und liegt gegenüber einem Park und einem Freibad.

Bardenas Reales
Die bekannte Halbwüste Bardenas Reales in Navarro gehört seit 1999 zu den UNESCO Biosphärenreservaten. Die Halbwüste ist besonders durch ihre bizarren Felsformationen aus Lehm bekannt. Diese sind vor vielen Millionen Jahren entstanden, als sich dort ein Urzeitmeer befand.
Am Touristeninformationszentrum erhielten wir eine Karte der fahrbaren Routen im Areal von Bardenas Reales.

Wir entschieden uns für die grüne Route, die auch die meisten Besucher fahren. Uns wurde empfohlen sie gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Das ist auch sehr praktisch, denn dann hat man weniger oder gar keinen Gegenverkehr. Für die 34 km haben wir 2,5 Stunden benötigt. Wir hielten ab und zu an und machten Bilder.

Die Route führt auf Schotterstraßen durch die bizarren Felsformationen. Es ist jedoch auch militärisches Gebiet und demzufolge muss man auf den Wegen bleiben. Bestimmte Routen für Wanderungen sind vorhanden.

Am Ende der Route erwartete uns das Highlight, die Felsformation Castildetierra, dem Wahrzeichen der Bardenas Reales. Auf der Spitze des Kegels scheint ein Deckel zu liegen. An dieser Felsformationen lässt sich die Entstehung des Gebietes sehr gut erklären.

Die Felsplatte schützt das weiche Sedimentgestein vor dem Regen. Wasser und Wind prägten und prägen diese Landschaft. Das Sedimentgestein wurde vor Millionen von Jahren in den Flüssen aus den Pyrenäen mit angespült und es bildete sich das Urzeitmeer an dieser Stelle. Dem Fluss Ebro gelang schließlich der Durchbruch zum Meer und das Sedimentgestein blieb übrig.
Corella
In Corella haben wir eine schöne Kaffeepause auf der Área Recreativa am See La Estanca gemacht. Um den See herum gibt es einen Wanderweg mit verschiedenen Fitnessstationen. An der Área Recreativa stehen viele Bänke und Tische und es gibt einen Balancierspielplatz.
Ágreda
In Ágreda haben wir einen wunderschönen Abend im Park La Dehesa verbracht. Hier gibt es schöne schattige Plätze, die bei 38°C sehr angenehm waren. Im Park gibt es drei verschiedene Spielplätze, einen Wasserbrunnen und am Café standen sogar Hüpfburgen für die Kinder bereit.
Valdepeñas
In Valdepeñas haben wir die Nacht auf einem Campingstellplatz in der Stadt verbracht. Wir standen direkt neben Fitnessstationen und einem kleinen Spielplatz, was für uns sehr praktisch war.










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